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Meine Kunst und meine Bilder



Jedes meiner Werke hat ein Thema zum Inhalt. Der Titel ist dabei ein Hinweis, erklärt aber nicht das Bild. Es gilt den Inhalt zu entschlüsseln! – Siebzehn Jahre meines Lebens war ich Schüler eines Zen–Meisters. Dabei lernte ich dass die existentielle Erfahrung den  Menschen formt. Ich rede hier ganz bewusst nicht von Persönlichkeit. Denn nach meinem Verständniss besteht die Persönlichkeit grösstenteils aus angelernten Verhaltensmustern. Diese mögen für den Einzelnen Hilfreich sein um sich in die Gesellschaft einzufügen und „akzeptiert“ zu sein.– Bei meiner Arbeit lasse ich mich nicht von Erwartungen, welche es zu erfüllen gibt, bestimmen. Jedes meiner Werke ist ein in sich abgeschlossener Prozess. Ich kopiere niemanden, nicht einmal mich selbst.

Ich orientiere mich weder an einem Bekannten Stil, noch folge ich einer Tradition. 
Das macht es für einen Sammler bestimmt nicht einfach. Meine Bilder haben einen Wert, welcher nicht erst nach meinem Ableben von sogenannten Kunstsachverständigen und Spekulanten definiert wird. Die Einzigartigkeit und das Verborgene machen meine Werke exklusiv! 

Roland Bill Oktober 2018


Künstlerische Arbeit ist nach meinem Verständnis und meinen Erfahrungen auch das Beherrschen verschiedener Techniken und Werkzeuge. Das Wissen über die Verwendbarkeit von Malmaterialien ist ein sehr wichtiger Aspekt, den der Künstler beachten muss. Ein Bild soll ja eine lange Zeitspanne überdauern. Die Wahl der Pigmente und des Bindemittels ist entscheidend ob ein Bild wirklich beständig ist. Ein Bild kann durch Lichteinfluss (UV-Strahlen) zerstört werden und sollte aus diesem Grund vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Farbverlauf mit lasierenden Acrylfarben ausgeführt im Jahr 2004 durch Roland Bill, Kunstmaler   

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Jugendstilhaus in Baden AG erbaut durch Architekt Arthur Betschon 1903/04. Im Eingangsbereich galt es die Deckenbemalung in Silikat-Technik neu zu malen. 

Die ursprüngliche Malerei war nur noch in Fragmenten sichtbar. Von der rechten, besser erhaltenen Seite wurde eine Pause angefertigt und spiegelbildlich auf die linke Seite übertragen. Dannach wurden die Farben bestimmt und von jedem Farbton die benötigte Menge gemischt. In freier Wandmaltechnik wurde dannach die Malerei aufgebracht. 
Silikatfarben setzen sich zusammen aus Kaliwasserglas und mineralischen Pigmenten. Wobei sich das Kaliwaserglas durch Verkieselung mit dem Kalkputz verbindet. Die Standzeit eines solchen Anstrichs kann hundert Jahre und mehr betragen!

restauriert im Jahr 1991 durch Roland Bill, Kunstmaler



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